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Adventskonzert am 30.11.09 in der Alten Post Fischbach„Auf dem Weg zur Krippe“
Aus dem Oberbayerischen Volksblatt: Gelungenes Adventkonzert des Audorfer Chors in der „Alten Post“ Gewissermaßen als stimmungsmäßigen Höhepunkt des traditionellen dreitägigen Adventmarktes in der „Alten Post“ in Fischbach schloss der Audorfer Chor die Veranstaltungsreihe und das Verkaufstandgeschehen mit dem Adventkonzert unter dem Titel „Auf dem Weg zur Krippe“ ab. Hausherr und Erster Bürgermeister Wolfgang Berthaler begrüßte die 200 Besucher im ausverkauften Saal, dabei besonders seinen Bürgermeisterkollegen Hubert Wildgruber von Oberaudorf. Freudig stellte Wolfgang Berthaler fest, dass sich der fünfzigköpfige „Audorfer Chor“ nicht nur aus Sängerinnen und Sängern aus Ober- und Niederaudorf, sondern aus dem gesamten oberen Inntal, darunter allein 15 Mitwirkende aus Flintsbach, rekrutiert. „Eine solche überörtliche Gemeinschaft belebt unsere Gesellschaft“ sprach Berthaler weiter und eröffnete damit den Abend, der mit dem Lied „Machet die Tore weit“ begann. Hier zeigte der Chor gleich sein großvolumiges Klangrepertoir, welches in der ausgezeichneten Akustik des 200Jahre alten, stilvollen Saales der „Alten Post“ Fischbach, imposant zur Geltung kam. Die weiteren Lieder förderten den festlichen Charakter des Abends in dem fast so etwas wie Spannung aufkam. Dazu trug auch der musikalischer Leiter Jürgen Gieck, der sein Ensemble temperamentvoll, mit kräftiger Mimik und Gestik zu Höchstleistungen motivierte, bei. Darüber hinaus verstand er es versiert, das Medium Spannung aber auch Lockerung, mit humorigen Zwischenrufen zu steuern.
Das Instrumentalensemble mit Marianne Forstner, Christina Hartmann (Geige), Hedwig Hanus (Cello), Willy Maier (Bratsche/Klavier), Rochus Wede (Schlagwerk), erweiterte die Klangfülle des gut besetzten Chores zusätzlich. Es unterstützte auch die homogenen Solovorträge von Robert Schmid u. Wolfgang Woyke, Christine Fankhauser und Andrea Buchberger. Die verbindenden Worte sprach Pfarrer Günther Nun, der anspielend auf das Singen, von der Bedeutung des richtigen Tones sprach, der in Vollendung mit Singen und Hören das Miteinander der Menschen verbindet. Vorsitzende Lisi Schmid sprach in ihren Dankes- und Schlussworten von einem Abend durch Stilrichtungen und Epochen. Mit Blumen bedankte sie sich bei Jügen Gieck und Pfarrer Günther Nun. Der nicht enden wollende Beifall forderte den Chor zu zwei Zugaben heraus. Erst dann war das Publikum zufrieden und man konnte übereinstimmend hören, dass es ein rundum schönes, gelungenes Konzert war.
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